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menzerna polishing compounds GmbH & Co. KG

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13.12.2016

1. Industrie-Konferenz industrielles Schleifen und Polieren

Ein voller Erfolg

Über 60 Fach- und Führungskräfte trafen sich Anfang Dezember auf dem ersten Branchentreff im Bereich industrielles Schleifen und Polieren in Velbert. Rege ausgetauscht wurde sich über die neuesten Poliertechnologien und -verfahren.


Durch praxisorientierte Fachvorträge erhielten die Teilnehmer Expertenwissen aus erster Hand und nutzten rege die Gelegenheit zum Austausch unter Fachleuten. Zwischen den Vorträgen blieb genügend Zeit, um die vorgestellten Technologiethemen, Trends und Innovationen intensiver zu diskutieren und von den Praxis-Erfahrungen der Kollegen aus unterschiedlichen Branchen zu profitieren.

Teil1: Mit neuesten Analysemethoden zu wirtschaftlicheren Verfahren
Der erste Teil der Veranstaltung widmete sich der Analyse von Polierverfahren und der Entwicklung von wirtschaftlichen Polierprozessen auf Basis empirischer Daten.


So zeigte Andreas Lühring, technischer Anwendungsberater bei Menzerna, auf, dass es sich lohnt die Standzeiten der eingesetzten Polierwerkzeuge zu bestimmen. Durch Standzeitverlängerung und dadurch wegfallende Rüstzeiten ergibt sich ein erhebliches Kosteneinsparpotential. Durch geeignete Messverfahren lässt sich dieses Potential spezifisch für das jeweilige Verfahren bestimmen und in Messkurven darstellen.


Mit dem Fingerprintverfahren stellte Rudi Messmer, Leiter Produkte und Anwendungen bei Menzerna, eine neues Testverfahren vor, das die Beurteilung von Poliermitteln und -verfahren anhand von Kennzahlen ermöglicht. Erstmalig lassen sich so Leistungsunterschiede datenbasiert aufzeigen. Das sogenannte Fingerprint-Verfahren bedient sich dabei innovativer Streulichtmesstechnik, die eine noch genauere, schnellere und unempfindlichere Ausmessung von Oberflächenqualitäten ermöglicht.


Dass die vom Gesetzgeber in naher Zukunft vorgeschriebenen, bleifreien Messinglegierungen insbesondere für die Armaturenindustrie eine große Herausforderung darstellen, erklärte Ingo Heindirk, technischer Anwendungsberater bei Menzerna. Anhand dieses Beispiels wurde aufgezeigt, wie durch systematische Analytik Schleif- und Polierverfahren auch auf schwer zu bearbeitenden Oberflächen deutlich wirtschaftlicher gestaltet werden können.


Teil 2: Innovationen, die die Branche bewegen
Nach einem gemeinsamen Mittagessen standen Innovationen, die die Branche nach vorne bringen, auf der Tagesordnung.

Dr. Lothar Löchte von der Erbslöh Aluminium GmbH berichtete über eine neuartige Aluminiumlegierung und deren Bearbeitung. Diese kommt bei hochdekorative Oberflächen insbesondere in der Automobilindustrie zum Einsatz.


Mitreißend war der Gastbeitrag von Dr. Christoph Dill, der anschaulich darstellte, wie Innovationen im eigenen Unternehmen zielführend umgesetzt werden können, bevor es ein Wettbewerber tut.


Mit MELT, der Menzerna Liquefaction Technologie, kam eine wegweisende Innovation zur Sprache. Mit dem neuen Auftragsverfahren für feste Polierpasten kann eine höhere Produktivität und Qualität bei automatisierten Polierverfahren erreicht werden. Das Industrie 4.0 geeignete MELT-Verfahren vereint die Vorteile von Emulsionen und die Vorteile von Festpasten. Es ermöglicht das automatisierte Auftragen der festen Polierpaste in flüssiger Form.


Zum anregenden Austausch unter den Teilnehmern kam es auch nach dem Abschlussvortrag von Dr. Stephan Dech, Entwicklungsleiter bei Menzerna und Herrn Moritz Heil vom Fraunhofer Institut. In einem gemeinsamen Entwicklungsprojekt ist es gelungen, das Selbstentzündungsrisiko von Aluminium Polierabfällen erheblich zu reduzieren. Die Selbstentzündung von Polierabfällen wird durch hochreaktive Aluminium Partikel verursacht. Polierabfälle können sich selbst stark erwärmen und entzünden, wenn es zu einem Wärmestau kommt. Dadurch kommt es immer wieder zu Bränden von Abfallcontainer in Industrieunternehmen. Die in die Rezeptur von Polieremulsionen eingebettete Heat Absorbing Technology von Menzerna kann die Reaktionskette unterbrechen und reduziert die Neigung zur Selbstentzündung um bis zu 90%.

Fazit:
Das Feedback der Teilnehmer zur Veranstaltung war durchweg positiv, sodass schon bald eine Folgeveranstaltung stattfinden wird.

Kontakt:

industry@menzerna.com