12.03.2026

Polieremulsionen: Die Rezeptur macht den Unterschied

 

Funktionierende Polieremulsionen müssen mehrere Anforderungen erfüllen: hohe Polierleistung, gute Förderbarkeit in pneumatischen Zuführsystemen und hohe Lagerstabilität. Diese Anforderungen sind nicht ohne weiteres miteinander vereinbar. Genau hier zeigt sich, worauf es wirklich ankommt: Nicht einzelne Komponenten entscheiden über die Performance, sondern die optimale Kombination der Bestandteile einer Rezeptur.

Man kann nicht alles haben – oder doch?

Emulsionen mit hoher Polierleistung haben in der Regel einen höheren Anteil an Poliermineralien sowie eine hochviskose Bindung mit guter Scheibenhaftung. Das alles macht jedoch den Pumpen und den Sprühpistolen der Auftragssysteme zu schaffen. Reduziert man die Viskosität, z.B. durch einen höheren Wasseranteil, dann verbessert sich die Förderfähigkeit. Allerdings leidet dann oft die Stabilität oder die Polierleistung, weil eine niedrigviskose Bindung oft schlechter an der Polierscheibe haftet und weniger Pulver in der Schwebe halten kann. Die Emulsion neigt dadurch zur Phasentrennung.

Die perfekte Polieremulsion ist also das Optimum aus hohem Pulveranteil, gut haftender Bindung, hoher Lagerstabilität und guter Pumpen- und Düsengängigkeit. Das Ausbalancieren dieser Faktoren in der Rezepturentwicklung erfordert umfangreiche Kenntnisse der Einsatzstoffe und ihrer Wirkungsweise sowohl einzeln als auch im Zusammenspiel miteinander. Die so entwickelten Rezepturen müssen dann im großen Maßstab in konstanter Qualität hergestellt werden. Das ist nur durch strenge Wareneingangskontrollen und eine präzise Prozessführung mit klaren Ablaufvorschriften und Qualitätskennzahlen möglich.

Drei messbare Vorteile von Menzerna Polier-Emulsionen

Eine nach diesen Maßstäben entwickelte und hergestellte Polieremulsion hat für den Anwender drei messbare Vorteile.

1. Höhere Produktivität.

Optimaler Feststoffanteil bei guter Scheibenhaftung reduziert nachweisbar die Bearbeitungszeiten und den Poliermittelverbrauch. Die gleichmäßige Verteilung der Poliermineralien garantiert gleichbleibend gute Polierergebnisse. Geringere Emulsions-Verbräuche führen zudem zu geringeren Polierabfallmengen und senken damit die Entsorgungskosten.

2. Höhere Anlagenverfügbarkeit

Konstante und richtig eingestellte Viskositäten verhindern teure Anlagenstillstände durch verstopfte Pumpen oder Düsen.

3. Optimales Supply Chain Management

Emulsionen mit stabiler und optimal eingestellter Viskosität haben eine kalkulierbare und relativ lange Lagerstabilität, was die Optimierung der Bestellmengen und Transportkosten erleichtert.

Fazit

Menzerna verfügt über jahrzehntelang aufgebautes Know-how in der Entwicklung und Herstellung von Polieremulsionen und beherrscht das komplexe Zusammenspiel aller Komponenten im Detail. So entstehen Emulsionen, die die genannten Vorteile im täglichen Einsatz zuverlässig und reproduzierbar liefern.